Erschöpfungsdepression  
   
Ein anhaltendes Erschöpfungssyndrom oder auch eine Erschöpfungsdepression kann viele Ursachen haben. Dass diese Symptomatik auch Folge der Unterdrückung einer angeborenen Linkshändigkeit sein kann, ist immer noch nicht hinreichend bekannt.

Viele umgeschulte Linkshänder fühlen sich schnell von ihren alltäglichen Pflichten überfordert. Nach intellektuellen/geistigen Anstrengungen fühlen sie sich oft extrem erschöpft. Manche leiden auch unter chronischen Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen und Schlaflosigkeit. Sie können nur schwer entspannen oder abschalten und deshalb auch nicht wirklich regenerieren.

Je länger dieser Zustand andauert, umso größer wird die (berechtigte) Sorge über das beeinträchtigte Wohlbefinden, die fehlende Lebensenergie und die abnehmende Leistungsfähigkeit..
Die Unterdrückung der rechten Gehirnhälfte kann, besonders bei ausgeprägten Linkshändern, einen hohen chronischen Energieverlust zur Folge haben. Es ist nur allzu verständlich, dass sich bei so einer Befindlichkeit auch Depressionen und Angstattacken breit machen können.

Menschen mit einem anhaltenden Erschöpfungssyndrom oder einer Erschöpfungsdepression sollten immer auch auf eine mögliche Linkshändigkeit hin untersucht werden.

Umgeschulten Linkshändern mit einer Erschöpfungsdepression kann, meiner Erfahrung nach, nur die Rückschulung wirklich helfen. Wenn umgeschulte Linkshänder wieder mit links schreiben lernen, kann die unterdrückte Energie der rechten Gehirnhälfte allmählich freigesetzt werden. Bei vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die ich bisher in der Rückschulung begleitet habe, konnte ich einen deutlichen Energiezuwachs erleben. Sie haben aus ihrer Erschppfungsdepression herausfinden können.